Heilkräuter und  Rezepte

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Kräutersalat mit pochiertem Ei

4 Personen

 

4     Eier, roh

1 Handvoll junge Löwenzahnblätter

200 g   Jungsalat

2 Zweig  Petersilie, frisch

etwas   Rucola

etwas   Bärlauch

etwas   Sprossen

wenig   Schnittlauch


       Olivenöl, kaltgepresst

       Aceto balsamico


Kräuter und Salat waschen, Bärlauch grob schneiden und alles in einer Schüssel geben.

Mit etwas Olivenöl und Aceto balsamico mischen und auf den Teller portioniert anrichten. 

Die Eier unter dem Siedepunkt pochieren, warm zum Salat geben, mit Sprossen und fein geschnittenen Schnittlauch garnieren und servieren. 


Tipp: Es können beliebige Kräuter oder Salat verwendet werden.



… viel Spass beim Ausprobieren!

Knoblauch (Allium sativum)

Knoblauch hilft dem Darmtrakt bei Gärungsprozessen mit unangenehmen Blähungen oder auch bei schmerzhaften Krämpfen und unterstützt ihn positiv. Zusätzlich hat der Hauptwirkstoff des Knoblauchs das Allicin eine antibiotische Eigenschaft. Das wird durch Sauerstoff freigesetzt und bringt den Lauchgewächse den typischen Knoblauchgeruch. Nebst der blähungswidriger Wirkung ist Knoblauch auch gallenflusstreibend. Zusätzlich wirkt er auf die Gefässe erweiternd und entspannend. Im Blut wirkt Knoblauch cholesterinspiegelsenkend und die roten Blutkörperchen bleiben beweglicher.

Mediterane Nudeln mit Riesencrevetten

Für 4 Personen

 

20      Riesencrevetten

etwas   Olivenöl, kalt gepresst

2      Knoblauchzehen

1      Zwiebel

etwas   Vodka, weiss

4     Tomaten

8 Stück   Basilikumblätter

wenig     Wasser, nach Bedarf

       Salz und Pfeffer       

       Nudeln


Die Nudeln kochen.

Olivenöl in einer Bratpfanne erhitzen, gepresster Knoblauch und feingeschnittene Zwiebeln anziehen.  

Die geputzten Crevetten beigeben, kurz anbraten und dann mit Vodka flambieren.

Die Tomaten in Stücke schneiden und dazugeben, wenn nötig etwas Wasser beigeben.

Basilikum nach Belieben schneiden und dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die gekochten Nudeln daruntermischen.


Tipp: An Stelle von Vodka kann auch Cognac zum Flambieren verwendet werden.


… viel Spass beim Ausprobieren!

Safran (Crocus sativus)

Safran wird gerne zur Stärkung des Magens und Appetitlosigkeit eingesetzt. Auch die Leber profitiert durch die Bitterstoffe vom Safran. In kleinen Mengen kann Safran auch die Gebärmutter stärken und wirkt positiv auf Regelstörungen aus. Auf den Herzkreislauf wie Blutdruck, Cholesterin und Sauerstoffaufnahme in den Zellen hat Safran eine weitere positive Wirkung. Es ist ein Antioxidans, wirkt gegen Entzündungen und ist schmerzlindernd. Als homöopathisches Mittel wird es gerne zur Beruhigung eingesetzt oder Depressionen können positiv unterstützt werden. 

Die wertvollen Safranfäden als Gewürz veredeln diverse Kochgerichte oder sie dient als Färbemittel. 

Safran darf nur in geringen Mengen konsumiert werden. Bei Überdosierung kann es zu Nebenwirkungen wie Schwindel, Nasenbluten, Übelkeit, sogar zu Abort bei Schwangerschaften führen.

Safransalz selbstgemacht


6 EL               Fleur de Sel

2 g                 Safranpulver

1 TL               Koriandersamen

1 TL               Cayennepfeffer Granulat


Die Koriandersamen und das Cayennepfeffer-Granulat anmörsern und alle Zutaten in einer Schüssel gut vermengen. 

Anschliessend das Gewürzsalz in ein luftdichtes Gefäss abfüllen und trocken aufbewahren. 

Mit Safran werden Eintöpfe wie Paella, Ragouts, Nudel- und Reissgerichte, Suppe, klare Brühe sowie Fleisch gewürzt.

 

Tipp: Safran nicht zu früh beigeben, Hitze schadet dem zarten Gewürz. Erst gegen Ende der Kochzeit begeben

 

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Nelken/Gewürznelken (Syzygium aromaticum)

Die Nelken werden im medizinischen Bereich in Form von Tinkturen gerne als anregendes Magenmittel eingesetzt. Im Mund- und Rachenraum wirkt die Nelken desinfizieren und wurde schon im Mittelalter verwendet.  

In der Küche wird die Nelke zum Würzen von Getränken, Fruchtsäften, eingemachten Früchten, Kompott und würzige Backwaren vor allem in der Weihnachtszeit gebraucht. Nicht nur der Duft hat die Nelke bei uns beliebt gemacht, sondern auch ihre verdauungsfördernde Wirkung wird sehr geschätzt. Aber Achtung, die Nelken in allzu grosser Mengen sind ungesund. Eine Überdosis kann die Schleimhäute reizten. Jedoch verhindert der intensive Geruch eine zu grosse Konsumierung.

Frisches Geisschäsli mit Randen ummantelt auf Jungsalat

4 Personen

 

4       Ziegenkäslein, frisch

350 ml   Olivenöl, kaltgepresst

6     Nelken

10      Wacholderbeeren

etwas   Pfeffer ganz

4 Zweig   Petersilien, firsch

4 Zweig   Thymian, frisch

1 Zehe   Knoblauch

 

1 Stück   Randen

      Jungsalat

      Aceto Balsamico

      Olivenöl


Die Käslein in ein hohes Geschirr legen.

Die Gewürze quetschen oder anmörsern und Kräuter in der Pfanne 5-10 Minuten rösten. Das Olivenöl beigeben und kurz auf der heissen Platte ziehen lassen. Dann der heisse Ölauszug etwas auskalten lassen und lauwarm die Käslein übergiessen bis sie ganz gedeckt sind.

Mindestens über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Die rohe Rande mit der Aufschnittmaschine 3 Stück pro Person dünn schneiden, um den Käse legen und mit dem Jungsalat und Sprossen anrichten. Als Salatsauce etwas Aceto Balsamico und Olivenöl darüber träufeln.

 

Tipp: Die Käslein sind im Öl ca. 1 Woche haltbar und wenn alle Käslein gegessen sind, das Öl sieben und in der Küche zum Kochen oder für Salate weiter verwenden. Bei den Kräuter für den Ölauszug zu machen, können beliebige frische Kräuter verwendet werden.

 

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Anis (Pimpinella anisum)

Anis wirkt gegen unangenehme Blähungen und stärkt den Magen. Bei Erkältungshusten in Form von Tee oder Salbe bringt Anis Linderung und wirkt beruhigend.

In Teemischungen wirkt er gut in Kombination mit Kümmel und Fenchel.

In der Küche wird Anis oft in Anisgebäcken zu Weihnachten oder zum Würzen des Brotes beigegeben. Zu Weiss- oder Rotkraut ist die Beigabe von Anis verdauungsfördernd. Weiter dürfen die zahlreichen Anisschnäpse nicht vergessen werden.

Apèrogebäck Anis-Sablés

Für ca. 60 Stück

 

100 g  Butter, weich

40 g   Zucker

1      Limette, abgeriebene Schale

¼ TL    Anis, gemahlen

30 ml    Milch

40 g   Haselnusspaste, geschmolzen

130 g    Mehl

     Anis, Fleur de Sel


Butter, Zucker, Limettenschale und Anispulver mit dem Mixer mischen.

Die Milch auf 50 C° erhitzen, nacheinander in drei Portionen unter die geschmolzene Haselnusspaste rühren und dies anschliessend unter die Buttermasse geben. Das Mehl darunterziehen.

Diesen Teig in einen Spritzsack mit der Lochtülle Nr. 6 abfüllen und auf einem Backbleck, das mit Backpapier bedeckt ist, kleine, runde Häufchen spritzen. Mit Anis und Fleur de Sel bestreuen und anschliessend auf 150 C° ca. 20 Minuten backen.


… viel Spass beim Ausprobieren!