Heilkräuter und  Rezepte

 
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Rosmarin

Rosmarinus officinalis


Der Rosmarin wirkt auf den Kreislauf vor allem bei niedrigem Blutdruck anregend und kräftigend. Auch auf das Nervensystem hat er eine ausgleichende Wirkung. Zusätzlich beeinflusst er Oberbauchkoliken, Rheuma, Gicht und alle chronischen Schwächezustände positiv. Zur Behandlung wird gerne der Rosmarinwein eingesetzt oder auch das Rosmarin-Bad ist sehr beliebt. Das Bad sollte wegen der anregenden Wirkung jedoch nie am Abend genommen werden. Zur Förderung der Durchblutung und bei Magendarm-Beschwerden ist der Rosmarin-Spiritus oder der Rosamarintee mit seiner guten Wirkung bekannt.

Surf and  Turf


                      4 Personen

 

4                     Rindsfiletsmedaillons

2                     Rosmarinzweige

12                    Riesencrevetten

etwas               Salz und Pfeffer          

                       Reis/Kartoffeln


         Kräuterbutter

2 EL                 Olivenöl

40 g                 Zwiebeln

1                      Knoblauchzehe

1                      Rosmarinzweig

1 dl                   Portwein

6 g                   Petersilie, frisch

etwas               Schnittlauch, frisch

500 g               Butter, weich

1 Schluck          Cognac

etwas               Salz und Pfeffer


Kräuterbutter 1 Tag im Voraus machen.

Die Zwiebeln und Rosmarin sehr fein hacken und mit dem gepressten Knoblauch in der Bratpfanne in etwas Olivenöl anziehen. Mit Portwein ablöschen und einreduzieren bis die der Wein vollständig eingezogen ist. Abkühlen lassen. 

Butter in der Maschine schaumig rühren bis eine helle Buttermasse mit Spitzen entstanden ist. Dann die fein gehackte Petersilie, Schnittlauch und die kalte Portwein-Zwiebelmasse zu der Butter geben und regelmässig einarbeiten. Cognac beigeben und mit Salz und Pfeffer gut abschmecken. 

Die Kräuterbuttermasse in einem Spritzsack mit Sterntülle (15 mm) abfüllen und auf ein mit Backpapier vorbereitetes Backblech Rosetten spritzen. Anschliessend bis zum Gebrauch einfrieren. 

Rindsfilet mit Salz und Pfeffer würzen, in der Bratpfanne mit zwei Rosmarinzweigen anbraten und anschliessend im Backofen bei 180 C° bis das Fleisch eine Kerntemperatur von ca. 50 C° hat, garen. In der Zwischenzeit die geputzten Crevetten einschneiden würzen und glasig braten. Dazu kann Reis oder Kartoffeln serviert werden.

 

… viel Spass beim Ausprobieren!

Schlüsselblume

PRIMULA VERIS


Die Schlüsselblume löst mit ihren Saponinen zähflüssigen Husten besonders gut. Sie hat eine schleimlösende und reizlindernde Wirkung auf die oberen Luftwege. Gerne wird die Schlüsselblume in Form von Tee bei chronischer Bronchitis oder auch beim Altershusten älteren Menschen eingesetzt. Nebst der verflüssigenden Wirkung, ist die Schlüsselblume auch harntreibend. In der Volksmedizin wird Schlüsselblumentee auch bei Migräne, Neuralgie, Gicht oder bei Rheuma erfolgreich eingesetzt.


1 Portion

 

30 g         Schlüsselblumenwurzel

10 g          Malvenblätter

10 g          Anissamen

10 g          Fenchelsamen


Anis- und Fenchelsamen im Mörser zerstossen und in eine Schüssel geben. Malvenblätter und Schlüsselblumenwurzel dazugeben und alles gut vermischen. 

Für einen Tee werden 2 Esslöffel dieser Mischung gebraucht. Diese mit ¼ Liter heissem Wasser übergiessen und 10 Minuten ziehen lassen. 

Der fertige Tee kann mit etwas Honig gesüsst und anschliessend warm getrunken werden. 

 

… viel Spass beim Ausprobieren!

Löwenzahn

TARAXACUM OFFICINALE


Löwenzahn regt die allgemeine Ausscheidung an und erhöht mit seiner Wirkung der Leber- und Nierenaktivität. Deshalb wird er bei Frühlings- und Herbstkuren immer begleitend eingesetzt um den Stoffwechsel mit den Bitterstoffen anzukurbeln so dass Körperabbauprodukte ausgeleitet werden können. Löwenzahn hat auch einen positiven Einfluss auf das Bindegewebe, das dadurch stärker durchblutet wird und er kann Milderung bei Gicht und Rheuma verschaffen. Zusätzlich hat es sich gezeigt, dass mit zwei Löwenzahnkuren im Jahr die Gallensteinbildung beeinflusst werden kann. Es kommt nicht mehr zu weiteren Neubildungen und die Gallensteine vergrössern sich nicht mehr, jedoch aufgelöst werden sie nicht.

Kräutersalat mit pochiertem Ei


4 Personen

 

4     Eier, roh

1 Handvoll junge Löwenzahnblätter

200 g   Jungsalat

2 Zweig  Petersilie, frisch

etwas   Rucola

etwas   Bärlauch

etwas   Sprossen

wenig   Schnittlauch


       Olivenöl, kaltgepresst

       Aceto balsamico


Kräuter und Salat waschen, Bärlauch grob schneiden und alles in einer Schüssel geben.

Mit etwas Olivenöl und Aceto balsamico mischen und auf den Tellern portioniert anrichten. 

Die Eier unter dem Siedepunkt pochieren, warm zum Salat geben, mit Sprossen und fein geschnittenem Schnittlauch garnieren und servieren. 


Tipp: Es können beliebige Kräuter oder Salat verwendet werden.



… viel Spass beim Ausprobieren!

Knoblauch

ALLIUM SATIVUM


Knoblauch hilft dem Darmtrakt bei Gärungsprozessen mit unangenehmen Blähungen oder auch bei schmerzhaften Krämpfen und unterstützt ihn positiv. Zusätzlich hat der Hauptwirkstoff des Knoblauchs das Allicin eine antibiotische Eigenschaft. Das wird durch Sauerstoff freigesetzt und bringt den Lauchgewächsen den typischen Knoblauchgeruch. Nebst der blähungswidrigen Wirkung ist Knoblauch auch gallenflusstreibend. Zusätzlich wirkt er auf die Gefässe erweiternd und entspannend. Im Blut wirkt Knoblauch cholesterinspiegelsenkend und die roten Blutkörperchen bleiben beweglicher.

Mediterane Nudeln mit Riesencrevetten


Für 4 Personen

 

20      Riesencrevetten

etwas   Olivenöl, kalt gepresst

2      Knoblauchzehen

1      Zwiebel

etwas   Wodka, weiss

4     Tomaten

8 Stück   Basilikumblätter

wenig     Wasser, nach Bedarf

       Salz und Pfeffer       

       Nudeln


Die Nudeln kochen.

Olivenöl in einer Bratpfanne erhitzen, gepresster Knoblauch und feingeschnittene Zwiebeln anziehen.  

Die geputzten Crevetten beigeben, kurz anbraten und dann mit Wodka flambieren.

Die Tomaten in Stücke schneiden und dazugeben, wenn nötig etwas Wasser beigeben.

Basilikum nach Belieben schneiden und dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die gekochten Nudeln daruntermischen.


Tipp: An Stelle von Wodka kann auch Cognac zum Flambieren verwendet werden.


… viel Spass beim Ausprobieren!

Safran

CROCUS SATIVUS


Safran wird gerne zur Stärkung des Magens und Appetitlosigkeit eingesetzt. Auch die Leber profitiert durch die Bitterstoffe vom Safran. In kleinen Mengen kann Safran auch die Gebärmutter stärken und wirkt positiv auf Regelstörungen aus. Auf den Herzkreislauf wie Blutdruck, Cholesterin und Sauerstoffaufnahme in den Zellen hat Safran eine weitere positive Wirkung. Es ist ein Antioxidans, wirkt gegen Entzündungen und ist schmerzlindernd. Als homöopathisches Mittel wird es gerne zur Beruhigung eingesetzt oder Depressionen können positiv unterstützt werden. 

Die wertvollen Safranfäden als Gewürz veredeln diverse Kochgerichte oder sie dient als Färbemittel. 

Safran darf nur in geringen Mengen konsumiert werden. Bei Überdosierung kann es zu Nebenwirkungen wie Schwindel, Nasenbluten, Übelkeit, sogar zu Abort bei Schwangerschaften führen.

Safransalz selbstgemacht


6 EL               Fleur de Sel

2 g                 Safranpulver

1 TL               Koriandersamen

1 TL               Cayennepfeffer Granulat


Die Koriandersamen und das Cayennepfeffer-Granulat anmörsern und alle Zutaten in einer Schüssel gut vermengen. 

Anschliessend das Gewürzsalz in ein luftdichtes Gefäss abfüllen und trocken aufbewahren. 

Mit Safran werden Eintöpfe wie Paella, Ragouts, Nudel- und Reissgerichte, Suppe, klare Brühe sowie Fleisch gewürzt.

 

Tipp: Safran nicht zu früh beigeben, Hitze schadet dem zarten Gewürz. Erst gegen Ende der Kochzeit begeben

 

… viel Spass beim Ausprobieren!