Heilkräuter und  Rezepte

 
Blog-Suche
 
Vanille

Vanilla planfolia Andr. 


Die Vanillepflanze zählt zu den Orchideen und man bezeichnet sie als Königin der Gewürze. Vanille wird aus der Schote der Bourbon-Vanille gewonnen und in der Küche sehr gerne als Gewürz vielfach in Süssspeisen verwendet. Es werden verschiedene Gerichte aromatisiert und verfeinert. Vanille hat neben dem süsslichen Geschmack eine aphrodisierende Wirkung und kommt vielfach in Parfümen und Düfte vor.

In der Medizin ist Vanille nicht sehr verbreitet. Jedoch hat sie entzündungshemmende und beruhigende Wirkung. Zusätzlich wirkt Vanille stimmungsaufhellend und beruhigt die Nerven so dass sie bei Depression, Angstzuständen und Stress Linderung verschaffen kann.


      Teig

83 g             Butter

40 g             Staubzucker

1/2               Vanilleschote-Mark

35 g             Vollei

15 g              Milch

3 g               Vanillezucker

140 g            Mehl

                  

         Glasur

500 g            Puderzucker

100 g            Wasser

 


Butter, Staubzucker und ausgekratztes Vanillemark in der Rührmaschine schaumig schlagen. 

Das Vollei und die Milch langsam zur Masse beigeben. Dann Vanillezucker mit dem Mehl langsam unterrühren. 

Den Teig mit der Lochtülle Nr. 8 zu Brezel auf das Backpapier spritzen, mit der Glasur bestreichen und anschliessend auf 180 C° backen.

 

 

… viel Spass beim Ausprobieren!

Sellerie

Apium graveolens

 

Der Sellerie wirkt als frischer Saft aus den Wurzeln, dem Kraut aber auch die Samen und das daraus gewonnene ätherische Öl wassertreibend. Weil diese Wirkung beim Sellerie bei der Verwendung der Knolle oder wenn man mit Sellerie würzt eintritt, wird vielfach auf Tee und Saft verzichtet. Um die wassertreibende Wirkung zu fördern wird empfohlen reichlich Sellerie als Gemüse oder Salat zu essen. Als Hausmittel wird Sellerie gerne bei Menschen die Wasseransammlungen im Körper haben, Schwierigkeiten beim Harnlassen und Blasen- oder Nierensteine haben, empfohlen zu konsumieren. Der frisch gepresste Saft von Stangensellerie ist sehr wirksam und beliebt vor allem um die Ausleitung im Körper anzuregen. Der Tee wird bei Nervenschwäche, chronische Lungenleiden, Rheuma und Gicht empfohlen. Er wird aus dem getrocknetem Kraut zubereitet und zwei Tassen täglich konsumiert.

Nebenwirkungen sind keine zu erwarten. Schwangere und Patienten, die an Nierenentzündungen leiden, sollten auf die Anwendung therapeutischen Anwendungen verzichten.

Selbstgemachte Gemüsebrühe


        4 Personen

 

1                   Zwiebel

etwas             Olivenöl

2                   Knoblauchzehen

wenig             Nelken

wenig             Wacholerbeeren

etwas             Pfeffer

3                   Lorbeerblätter

etwas             Thymian, frisch

30g                 Petersilie, frisch

200g               Sellerie

200g               Karotte

50g                 Lauch

1 dl                 Weisswein

1 l                   Wasser

1 TL                Salz

 

Zwiebel mit Schale halbieren und in einer Bratpfanne, wichtig ohne Öl mit der Schnittfläche nach unten rösten. 

Nebenbei Knoblauch schälen und mit der Hand zerquetschen. Das Gemüse waschen, schälen, in grössere Stücke schneiden. Nelken, Pfeffer und Wacholderbeeren mit einer Pfann zerquetschen, mit Knoblauch und Lorbeerblätter in der Pfanne rösten. Die Kräuter Thymian und Petersilie ganz beigeben und mitrösten. Wenn die ätherischen Öle gut riechbar sind, das geschnittene Gemüse beigen und auch kurz anziehen. Mit Weisswein ablöschen und die Flüssigkeit gut einreduzieren lassen. Dann mit Wasser auffüllen und die separat gerösteten Zwiebeln beigeben. Das Salz dazugeben. 

Nun muss die Brühe mindestens 1 Stunde auf leichter Stufe köcheln. Dann durch ein Sieb mit Passiertuch passieren. Eventuell mit Salz beliebig nachwürzen, fertig ist die selbstgemachte Bouillon und zum Weiterverwenden bereit. Sie kann als Suppe gleich serviert werden oder als Grundlage für Saucen beigegeben werden.

 

Tipp: In der Suppe sind Einlagen wie zum Beispiel Gemüse, Eierstich, Backererbsen, Flädli, etc. sehr beliebt. Wenn eine klare Suppe gewünscht ist, kann mit wenig Eiweiss die Suppe geklärt werden.

 

 

 … viel Spass beim Ausprobieren!

Salbei

Salvia officinalis

 

Salbei kann vielfach als Heilpflanze oder Gewürz eingesetzt werden. Im Mund- und Rachenbereich als Tee wirkt er beispielsweise bei Zahnfleischproblemen oder bei Reizhusten entzündungshemmend. Weiter wirkt Salbei beruhigend, mildert Schweissabsonderungen oder beeinflusst den Magen-Darmtrakt positiv. Das ätherische Öl hat eine desinfizierende und krampflösende Wirkung. Der Salbei wird auch sehr gerne beim Abstillen als Unterstützung verwendet.

Linguini an Salbei-Knoblauchbutter mit Sprinzspäne

  

            4 Personen

      

      Pastateig

350             Mehl

150 g           Chnöpflimehl

4                 Eier

etwas           Olivenöl, nach Bedarf

etwas           Wasser, nach Bedarf

                     

      Selbei- Knoblauchbutte

100 g     Butter

20-25     Salbeiblätter, frisch

2       Knoblauchzehen, ganz


paar     Sprinzspäne


Mehl und Chnöpflimehl in die Rührmaschiene geben und Eier dazugeben. Alles gut mischen. Etwas Olivenöl beigeben. Teig gut vermengen und nach Bedarf Wasser dazu geben. Mit einer Teigwarenmaschine oder von Hand auswallen. Anschliessend zu feinen Nudeln schneiden.

Butter in einer Pfanne erhitzen. Knoblauchzehe quetschen und mit den Salbeiblätter beigeben und alles ziehen lassen bis der Knoblauch goldbraun ist. Knoblauch entfernen und die Nudeln nach dem Kochen im Salbei-Knoblauchbutter schwenken. Auf einem vorgeheizten Teller anrichten und mit Sprinzspäne garnieren.

 

 

… viel Spass beim Ausprobieren!

Thymian

Thymus vulgaris

 

Thymian hat durch seine ätherischen Öle eine krampflösende und desinfizierende Wirkung. Hauptsächlich bringt Thymian der Lunge und Bronchien, Magen und Darm Linderung im Krankheitsfall. Krampfartige Husten und Katarrhe der oberen Luftwege (auch Keuchhusten) werden durch Thymian-Tee oder durch Auszüge aus der Heilpflanze in Tropfenform und Säften gestillt. Somit können akute und chronische Bronchitis gebessert und asthmatische Anfälle gemildert werden. Auf den Verdauungstrakt hat Thymian eine belebende Wirkung. Der Appetit wird angeregt und somit die Speisen besser verdaut. Gärungserscheinungen im Magen-Darmtrakt bessern sich. In der Volksmedizin wird Thymian als Mittel zur Förderung der Monatsblutung der Frau empfohlen oder bei Akne und unreiner Haut angewendet.


         4 Personen

 

4                    Forellen, geschuppt & ausgenommen

3                    Zwiebeln

2                    Knoblauchzehen

etwas              Petersilie, frisch

etwas              Estragon, frisch

etwas              Majoran, frisch

2 Stängel         Basilikum, frisch

etwas              Thymian, frisch

1 dl                  Weisswein

1 dl                  Wasser

3 EL                Olivenöl

 

Den Backofen Ober- und Unterhitze auf 200 °C vorheizen. 

Die Forellen waschen und anschliessend trocken tupfen. Die Haut inklusive Bauchraum mit Salz und Pfeffer gut würzen. 

Zwiebeln schälen und fein hacken. Knoblauch pressen. Alle Kräuter waschen, trocknen und fein schneiden. Anschliessend alles in einer Schüssel gut mischen. 

Eine ofenfeste Form mit etwas Butter oder Öl ausstreichen. Die Forellen in die Form legen und mit der Zwiebel-Kräutermischung bestreuen. Weisswein, Wasser und das Olivenöl in die Form giessen. 

Die Fische im vorgeheizten Ofen ca. 15-20 Minuten garen und dabei regelmässig mit der Garflüssigkeit übergiessen.

 

 

… viel Spass beim Ausprobieren!

Himbeere

Rubus idaeus

 

Die Himbeerblätter in Teeform wirken leicht zusammenziehend und eignen sich zur Behandlung von Schleimhautentzündungen in Mund- und Rechenbereich. Bei Durchfall werden sie erfolgreich eingesetzt. Jedoch werden die Himbeerblätter in der Medizin kaum noch eingesetzt. Man trifft sie meistens nur noch in Teemischungen an. Der Himbeersaft hingegen wird vielfach als gesundes Getränk bei fieberkranken Personen als geschmacksverbessernde Beigabe zu der bitteren Arznei gegeben. Als Erfrischungsgetränk von Gross und Klein wird der Himbeersaft oder die Himbeerblätter in den kalten Wintertagen in Teemischungen genossen.

Panna Cotta mit Himmbeere

              

                 4 Gläser à 2 dl

 

                  Sauce

400 g           Himmbeeren

100 g            Zucker

4 Blatt          Gelatine


         Panna Cotta

5 dl              Vollrahm

1                  Vanilleschote

50 g             Zucker

3 Blatt          Gelatine

 

Für die Sauce die Himbeeren und Zucker miteinander aufkochen und unter ständigem rühren die Sauce weichkochen. Anschliessend mixen und durch ein Sieb passieren. Dann in die warme Sauce die aufgeweichten Gelatineblätter beigeben und zergehen lassen. Achtung nicht mehr aufkochen. 

Nebenbei für die Panna Cotta-Masse den Vollrahm mit Zucker und der entzwei geschnittener Vanilleschote aufkochen. Die Vanilleschote entfernen und das Rahm-Zuckergemisch abkühlen lassen. Anschliessend die aufgeweichten Gelatineblätter beigeben und vollständig zergehen lassen 

Nun wird Schicht für Schicht abwechselnd in die Gläser eingefüllt und immer wieder kaltgestellt, so dass sich die Schichten nicht mischen. 

 

Tipp: Gläser im Voraus in den Tiefkühler stellt, dann zieht die Gelatine schneller an. 

Für den Früchtegelee können aller Art, was das Herz begehr, an Früchten verwendet werden.

 

 

… viel Spass beim Ausprobieren!