Heilkräuter und  Rezepte

 
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                          4 Personen

 

50 g                   Bauchspeck

½                     Zwiebeln

125 ml               Weisswein

625 ml               Geflügelfon/Bouillon

50 g                   grober Polentagriess (Bramata)

250 ml               Rahm

 

etwas               Schnittlauch, fein geschnitten



Den Speck in einer heissen Bratpfanne ohne Öl anbraten, die feingehackten Zwiebeln beigeben, mit dem Weisswein ablöschen und mit dem Geflügelfond aufgiessen. Dann leicht köcheln lassen, den Polentagriess einrühren und 10 Minuten quellen lassen. Anschliessend den Rahm beigeben und die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss etwas feingeschnittenen Schnittlauch über die Suppe streuen. 

Als Dekoration kann eine dünn geschnittene Speckscheibe krossgebraten und dekorativ über das Suppengeschirr gelegt werden.

 

 

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Kardamom

Elettaria cardamomum

 

Kardamom stammt aus dem südwestlichen Vorderindien aber auch in anderen Tropengebiete wird diese Pflanze kultiviert. Sehr spannend ist, dass der Kardamom das ganze Jahr blüht und die Früchte reifen zeitlich verschiedenen heran. In der Medizin werden vor allem galenische Zubereitungen sprich meistens alkoholische Auszüge verwendet. Die Wirkung von Kardamom sind verdauungsfördernd, blähungstreibend und appetitanregend. Deswegen ist ein Kardamomauszug vielfach in verschiedenen Magenmitteln zu finden.

Als Tee wirkt Kardamom sehr gut bei Blähungen, die durch Hebung des Zwerchfells Herzbeschweren auslösen, in der Fachsprache Roemheld-Syndrom genannt. Eine Teemischung zur Linderung von Kardamom 20g, Kümmel 20g und Fenchel 10g kann in der Drogerie hergestellt werden. Täglich 2 Teelöffel von dieser Mischung in einer grossen Teetasse mit kochendem Wasser aufbrühen, 10 Minuten ziehen lassen und anschliessend trinken.

Weisses Schokoladenmousse mit Gewürzorangen


      4 Personen

      Mousse

150 g           weisse Schokolade/Couverture

1                 Eigelb

2                 Ei

45 g             Zucker

2 Blatt          Gelatine

300 g            Rahm

 

                    Gewürzorgangen

100 g              Zucker

100 g              Wasser

paar                Kardamomkerne, aufbrechen

wenig              Anis

1                    Zimtstange

1/2                 Vanilleschote

2                    Orangen, filetiert 


Die Schokolade auf kleiner Stufe schmelzen lassen. Eigelb, Ei und Zucker auf dem Wasserbad warm und anschliessend in der Rührmaschine kalt schlagen. Gelatine zuerst im kalten Wasser einweichen und dann in einer Pfanne erwärmen sodass sie flüssig wird und zur Ei-Zuckermasse beigeben. Den geschlagenen Rahm unterziehen. In ein Behälter abfüllen und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. 

Für die Gewürzorangen Zucker mit Wasser separat in einer Pfanne aufkochen und die Gewürze beigeben. Einmal aufkochen und anschliessend kühl stellen  

Am nächsten Tag die Gewürze vom Zuckersud durch ein Sieb passieren und entfernen. Die Orangen filetieren und beigeben. Das Mousse beliebig anrichten, mit den Gewürzorganen garnieren und servieren.

 

 

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Vanille

Vanilla planfolia Andr. 


Die Vanillepflanze zählt zu den Orchideen und man bezeichnet sie als Königin der Gewürze. Vanille wird aus der Schote der Bourbon-Vanille gewonnen und in der Küche sehr gerne als Gewürz vielfach in Süssspeisen verwendet. Es werden verschiedene Gerichte aromatisiert und verfeinert. Vanille hat neben dem süsslichen Geschmack eine aphrodisierende Wirkung und kommt vielfach in Parfümen und Düfte vor.

In der Medizin ist Vanille nicht sehr verbreitet. Jedoch hat sie entzündungshemmende und beruhigende Wirkung. Zusätzlich wirkt Vanille stimmungsaufhellend und beruhigt die Nerven so dass sie bei Depression, Angstzuständen und Stress Linderung verschaffen kann.

Vanille-Bretzel


      Teig

83 g             Butter

40 g             Staubzucker

1/2               Vanilleschote-Mark

35 g             Vollei

15 g              Milch

3 g               Vanillezucker

140 g            Mehl

                  

         Glasur

500 g            Puderzucker

100 g            Wasser

 

Butter, Staubzucker und ausgekratztes Vanillemark in der Rührmaschine schaumig schlagen. 

Das Vollei und die Milch langsam zur Masse beigeben. Dann Vanillezucker mit dem Mehl langsam unterrühren. 

Den Teig mit der Lochtülle Nr. 8 zu Brezel auf das Backpapier spritzen, mit der Glasur bestreichen und anschliessend auf 180 C° backen.

 

 

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Sellerie

Apium graveolens

 

Der Sellerie wirkt als frischer Saft aus den Wurzeln, dem Kraut aber auch die Samen und das daraus gewonnene ätherische Öl wassertreibend. Weil diese Wirkung beim Sellerie bei der Verwendung der Knolle oder wenn man mit Sellerie würzt eintritt, wird vielfach auf Tee und Saft verzichtet. Um die wassertreibende Wirkung zu fördern wird empfohlen reichlich Sellerie als Gemüse oder Salat zu essen. Als Hausmittel wird Sellerie gerne bei Menschen die Wasseransammlungen im Körper haben, Schwierigkeiten beim Harnlassen und Blasen- oder Nierensteine haben, empfohlen zu konsumieren. Der frisch gepresste Saft von Stangensellerie ist sehr wirksam und beliebt vor allem um die Ausleitung im Körper anzuregen. Der Tee wird bei Nervenschwäche, chronische Lungenleiden, Rheuma und Gicht empfohlen. Er wird aus dem getrocknetem Kraut zubereitet und zwei Tassen täglich konsumiert.

Nebenwirkungen sind keine zu erwarten. Schwangere und Patienten, die an Nierenentzündungen leiden, sollten auf die Anwendung therapeutischen Anwendungen verzichten.

Selbstgemachte Gemüsebrühe


        4 Personen

 

1                   Zwiebel

etwas             Olivenöl

2                   Knoblauchzehen

wenig             Nelken

wenig             Wacholerbeeren

etwas             Pfeffer

3                   Lorbeerblätter

etwas             Thymian, frisch

30g                 Petersilie, frisch

200g               Sellerie

200g               Karotte

50g                 Lauch

1 dl                 Weisswein

1 l                   Wasser

1 TL                Salz

 

Zwiebel mit Schale halbieren und in einer Bratpfanne, wichtig ohne Öl mit der Schnittfläche nach unten rösten. 

Nebenbei Knoblauch schälen und mit der Hand zerquetschen. Das Gemüse waschen, schälen, in grössere Stücke schneiden. Nelken, Pfeffer und Wacholderbeeren mit einer Pfann zerquetschen, mit Knoblauch und Lorbeerblätter in der Pfanne rösten. Die Kräuter Thymian und Petersilie ganz beigeben und mitrösten. Wenn die ätherischen Öle gut riechbar sind, das geschnittene Gemüse beigen und auch kurz anziehen. Mit Weisswein ablöschen und die Flüssigkeit gut einreduzieren lassen. Dann mit Wasser auffüllen und die separat gerösteten Zwiebeln beigeben. Das Salz dazugeben. 

Nun muss die Brühe mindestens 1 Stunde auf leichter Stufe köcheln. Dann durch ein Sieb mit Passiertuch passieren. Eventuell mit Salz beliebig nachwürzen, fertig ist die selbstgemachte Bouillon und zum Weiterverwenden bereit. Sie kann als Suppe gleich serviert werden oder als Grundlage für Saucen beigegeben werden.

 

Tipp: In der Suppe sind Einlagen wie zum Beispiel Gemüse, Eierstich, Backererbsen, Flädli, etc. sehr beliebt. Wenn eine klare Suppe gewünscht ist, kann mit wenig Eiweiss die Suppe geklärt werden.

 

 

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Salbei

Salvia officinalis

 

Salbei kann vielfach als Heilpflanze oder Gewürz eingesetzt werden. Im Mund- und Rachenbereich als Tee wirkt er beispielsweise bei Zahnfleischproblemen oder bei Reizhusten entzündungshemmend. Weiter wirkt Salbei beruhigend, mildert Schweissabsonderungen oder beeinflusst den Magen-Darmtrakt positiv. Das ätherische Öl hat eine desinfizierende und krampflösende Wirkung. Der Salbei wird auch sehr gerne beim Abstillen als Unterstützung verwendet.

Linguini an Salbei-Knoblauchbutter mit Sprinzspäne

  

            4 Personen

      

      Pastateig

350             Mehl

150 g           Chnöpflimehl

4                 Eier

etwas           Olivenöl, nach Bedarf

etwas           Wasser, nach Bedarf

                     

      Selbei- Knoblauchbutte

100 g     Butter

20-25     Salbeiblätter, frisch

2       Knoblauchzehen, ganz


paar     Sprinzspäne


Mehl und Chnöpflimehl in die Rührmaschiene geben und Eier dazugeben. Alles gut mischen. Etwas Olivenöl beigeben. Teig gut vermengen und nach Bedarf Wasser dazu geben. Mit einer Teigwarenmaschine oder von Hand auswallen. Anschliessend zu feinen Nudeln schneiden.

Butter in einer Pfanne erhitzen. Knoblauchzehe quetschen und mit den Salbeiblätter beigeben und alles ziehen lassen bis der Knoblauch goldbraun ist. Knoblauch entfernen und die Nudeln nach dem Kochen im Salbei-Knoblauchbutter schwenken. Auf einem vorgeheizten Teller anrichten und mit Sprinzspäne garnieren.

 

 

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